Ihr Lebenswerk mit gutem Gefühl weitergeben.

Ein Unternehmensverkauf ist ein Lebensmoment – kein Projekt. Die meisten Verkäufer erleben ihn als Marathon: monatelange Verhandlungen, steigende Beraterkosten, ein Käufer, der den Preis drückt und das Unternehmen danach womöglich weiterverkauft. Bei Bridgecross ist das anders. Wir kaufen um zu behalten. Dabei können Sie mit einer fairen, unkomplizierten und wertschätzenden Verhandlung rechnen.

Sechs Fragen, die vor jedem Verkauf stehen — und unsere Antworten darauf

WAS INHABER BESCHÄFTIGT & WIE WIR ARBEITEN

Und in fünf Jahren?

Die meisten Investoren verkaufen nach fünf bis sieben Jahren weiter. Wer die Firma dann übernimmt, ist beim Verkauf nicht absehbar

Wir halten dauerhaft.

Industrieholding ohne Fondslaufzeit. Zehn Schweizer KMU übernommen seit 2016, alle bis heute in unserem Besitz.

Was wird aus meinen Leuten?

Was mit Standort, Belegschaft und Firmenname geschieht, zeigt sich oft erst nach dem Closing.

Firma bleibt Firma.

Name, Standort und Geschäftsleitung bleiben. Keine Zusammenlegungen, keine Zentralfunktionen, die Ihr Team ersetzen. Was sich ändert, sagen wir vor der Unterschrift.

Und was wird aus mir?

Von einem Tag auf den anderen aufhören? Oder fünf Jahre gebunden bleiben? Beides passt selten.

Ihre Rolle bestimmen Sie.

Rückzug, Übergangszeit oder Verwaltungsrat — wird früh geklärt und festgeschrieben. Die Liegenschaft können Sie behalten.

Was ist mein Unternehmen wert?

Angebote sind schwer vergleichbar, und wie viel am Ende wirklich ankommt, steht selten schon im ersten Gespräch.

Nachvollziehbare Herleitung.

Wir legen offen, wie wir rechnen und was wann fliesst. Variable Teile nur, wenn beide Seiten dieselbe Entwicklung erwarten.

Kommt die Finanzierung zustande?

Manche Transaktionen scheitern kurz vor dem Abschluss — nach Monaten Arbeit und offengelegten Zahlen.

Eigenkapital und feste Bankpartner.

Wenn wir ein Angebot machen, steht die Finanzierung dahinter.

Mit wem verhandle ich?

Ob das Gegenüber entscheiden darf oder nur überbringt, ist von aussen nicht erkennbar.

Ein Ansprechpartner, der entscheidet.

Von der ersten Anfrage bis zum Vollzug Richard Weng. Kein Komitee. Was wir vereinbaren, gilt.

Der Nachfolgeprozess

Schnell, klar und respektvoll – ohne unnötige Komplexität.

Erstgespräch

Vertraulich. Klärung ohne Verpflichtung.

Analyse

Professionelle Bewertung. Geschäftsmodell und Finanzen prüfen.

Angebot

Unverbindliches Angebot innerhalb von 14 Tagen.

Due Diligence

Schlanker Prozess. Fokus auf Wesentliches.

Übergabe

Closing in 3 Monaten möglich. Kontinuität für Mitarbeiter und Kunden.

Das Lebenswerk lebt weiter

Unternehmer über ihre Erfahrung mit Bridgecross.

Sie haben Ihr Unternehmen aufgebaut. Wir sorgen dafür, dass es weiterlebt.

Sprechen Sie mit uns – vertraulich und ohne Verpflichtung.

Daniel, du hast die Firma GSAG in der 4.ten Generation von deinem Vater, Frank Spiegel übernommen, insgesamt hast du 39 jahre darin gearbeitet, anfänglich im Verkauf. Während 30 Jahren warst du der Mitinhaber und CEO. Zusammen mit dem Mann deiner Schwester, Luigi Greco, hast du dir die Geschäftsführung geteilt. Das war eine lange und intensive Zeit. Wie hast du die Herausforderungen im Alltag als Patron so erlebt?

In all den Jahren habe ich mein breites wie tiefes Arbeitsgebiet sehr geschätzt. Vom Kunden- und Lieferantenkontakt, der Verantwortlichkeit über Administration, Finanzen, Marketing und Personal sowie diversester weiteren Funktionen. In allen Bereichen gab es zu allen Zeiten immer spezifische Herausforderungen und aussergewöhnliche Ereignisse. Das erfordert viel Flexibilität, Einfühlungsvermögen, Fachwissen und Einsatzbereitschaft. Dass die Geschäftsleitung auf zwei Schultern verteilt war, empfand ich als «entlastend» und aufgrund unserer Verschiedenartigkeit bereichernd.

Wann hast Du die Entscheidung getroffen, die Firma definitiv zu verkaufen?

Mein Sohn Jeremy, als 5. Generation, hat sich nach einigen Jahren der Mitarbeit im Frühjahr 2022 entschieden, das Unternehmen sodann nicht zu übernehmen und weiterzuführen. Wir wollten diese neue Situation ohne Druck in Ruhe analysieren und Lösungsansätze studieren. Schliesslich war ich ja «erst» 63 Jahre alt und mein Schwager knapp 10 Jahre jünger. Doch noch bevor wir weitere Schritte unternommen hatten, kam im September 2022 ein «Anfrageschreiben» von Richie…

Was war Dir beim Verkauf der Firma besonders wichtig?

Dass das Vermächtnis von 140 Jahren und 4 Generationen weitergeführt wird. Zum Wohle der Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten, für die wir in der Schweiz eine einzigartige Position und Bedeutung erarbeitet haben. Zudem wollten wir das Unternehmen in «privaten» als auch unabhängigen und «freien» Händen weitergeführt wissen und haben daher bewusst auf andere Optionen zum Vornherein verzichtet.

Was war Deine grösste Herausforderung bei der Suche nach einem Unternehmensnachfolger?

Da es sich um einen ersten als auch einmaligen Akt handelt und wir unser Vermächtnis gewissenhaft sowie fundiert übergeben wollten, haben wir ein spezialisiertes Unternehmen für die Nachfolgeregelung mit ins Boot genommen. Das Aufarbeiten von Zahlen- und Informationsmaterial, die diversesten Gespräche sowie Interessensbegleichungen waren sehr intensiv und zusätzlich zur Alltagsarbeit für einen Zeitraum von gut 1 ½ Jahren sehr herausfordernd.

Welche Eigenschaften von Richie hat dich davon überzeugt, dass er der richtige Nachfolger sein würde?

Sein äusserst vollgepackter Rucksack von Theorie im Maschinenbau, Management und Energie, gepaart mit Praxiserfolg in der Blech- und Metallbearbeitung (unserer Branche) sowie die Sprachenkenntnisse, verbunden mit den Wurzeln nach China, können nicht getoppt werden. Zudem hat er von Anfang an eine klare Vision, welche uns ebenso überzeugt hat.

Wie hast Du Richie während der Unternehmensanalyse und den Vertragsverhandlung erlebt?

Fokussiert, zielstrebig und akribisch. Eigenschaften, welche für die effiziente und effektive Unternehmensführung mit von Vorteil sind.

Wie lange dauerte die Übergangsphase nach dem Verkauf an Richie? Kannst Du etwas über die Zusammenarbeit und der Einarbeitungszeit mit ihm sagen?

Die Übergangsphase hat nur drei Monate gedauert. In dieser Zeit hat Richie umgehend das Ruder klar und stark übernommen und bereits neue strategische Entscheide gefällt und umgesetzt, vornehmlich im Bereich der Digitalisierung und von Prozessen. Hier kommen ihm seine bisherigen Erfahrungen und Affinität in diesen Bereichen sehr zu Gute.

Wie hast Du dich nach der Regelung der Nachfolge gefühlt?

Ehrlich gesagt, fühle ich mich etwas wie «amputiert». Ich hätte mir nicht vorstellen können, in so kurzer Zeit so viel Veränderung und Neues in der «ehemaligen» Firma zu erleben. Ich bin jedoch überzeugt, dass für den wirtschaftlichen Erfolg viele richtige Massnahmen ergriffen wurden.

Wie ist deine Lebensqualität jetzt? Was machst Du in deiner Freizeit am liebsten?

Sicherlich spüre ich eine grosse Erleichterung in Sachen Termin- und Entscheidungsdruck, geniesse die neue Freiheit und Spontanität sowie die Zeit mit den Enkelkindern. Es mangelt jedoch auch nicht an Visionen und Möglichkeiten, meine Erfahrungen und Kapazität für neue Projekte, vornehmlich im sozial-gesellschaftlichen Bereich einzusetzen – dies jedoch nach dem neuen Motto: Eile mit Weile…

Hans, Du hast die Firma Amiet AG ja über 30 Jahre lang geführt. Wie hast Du den herausfordernden Alltag als Patron so erlebt?

Der Aufbau und die Führung einer Firma sind sehr anspruchsvolle Aufgaben, die nur mit viel Engagement, Energie und grossem Zeitaufwand zu meistern sind. Ein eigenes Geschäft zu führen ist eine interessante Herausforderung. Ich habe es geschätzt, selbständig Entscheide fällen zu können, ein Team zu führen und Zukunftsstrategien festzulegen. Das Konstruieren und Entwickeln von Werkzeugen für hohe Qualitätsansprüche, sowie das Finden von Lösungen für spezielle Produktionsanforderungen unserer Kunden war immer interessant. Die positiven Rückmeldungen der Kunden, wenn clevere Lösungen für die Produktion komplizierter Bauteile entwickelt wurden, gaben immer wieder Energie sich weiteren Herausforderungen zu stellen.

Wann hast Du die Entscheidung getroffen, die Firma definitiv zu verkaufen?

Ich habe mir schon ab Mitte Fünfzig Gedanken darüber gemacht, ob ich die Firma verkaufen oder in der Familie weitergeben möchte. Wir haben drei Töchter und einen Sohn. Zwei der Töchter kamen nicht als Nachfolgerinnen in Frage, die eine ist Lehrerin, die andere hat Biochemie studiert. Die älteste Tochter studierte Maschinenbau an der ETH, wurde dann aber mit Zwillingen schwanger und der Sohn hat sich für eine Automatiker Lehre entschieden. Er ist jetzt in der Geschäftsleitung einer Firma für Gebäudeautomation tätig. Damit war für mich bereits mit Sechzig klar, dass ich die Firma verkaufen möchte. Ich habe mich aktiv auf eine Geschäftsübergabe vorbereitet. Ich habe mit einigen ausgewählten Kunden und Geschäftspartnern Gespräche über die Zukunft der Amiet AG geführt oder direkt angefragt, ob ein Kaufinteresse bestehe.

Was war Dir beim Verkauf der Firma besonders wichtig?

Mir war wichtig, dass die bisherigen Angestellten weiter beschäftigt werden können. Ebenfalls war mir wichtig, dass unsere Kunden, für die wir oft der einzige Werkzeuglieferant waren, weiter mit qualitativ hochstehenden Produkten beliefert werden würden.

Was war Deine grösste Herausforderung bei der Suche nach einem Unternehmensnachfolger?

Mir war daran gelegen, einen solventen Käufer zu finden, der sich für die Weiterentwicklung der Firma einsetzen würde.

Welche Eigenschaften von Richie hat dich davon überzeugt, dass er der richtige Nachfolger sein würde?

Richies Studium und seine bisherigen Tätigkeiten sind beste Voraus-setzungen, um eine Firma wie die Amiet AG zu führen. Dass Richie ohne angefragt zu werden, mit seinem Übernahmewunsch zu mir gekommen ist, hat mich beeindruckt. Auch seine Offenheit und sein Interesse an der bestehenden Unternehmenskultur haben mich überzeugt. Des Weiteren konnte ich mich durch den Produktionsleiter der Jakob AG über die bereits erfolgte Übernahme der Firma informieren lassen.

Wie hast Du Richie während der Unternehmensanalyse und den Vertragsverhandlung erlebt?

Richie ist ein fairer Verhandlungspartner. Er hat jederzeit alle Abmach-ungen eingehalten, die Verhandlungen waren stets konstruktiv und zielführend.

Wie lange dauerte die Übergangsphase nach dem Verkauf an Richie? Kannst Du etwas über die Zusammenarbeit und der Einarbeitungszeit mit ihm sagen?

Vom ersten Kontakt mit Richie bis zum Verkauf der Firma dauerte es nur etwas mehr als vier Monate. Nach dem Verkauf habe ich ein halbes Jahr weiter in der Firma gearbeitet, in erster Linie für den Wissenstransfer. Die Zusammenarbeit mit Richie war geprägt von gegenseitigem Respekt. Er interessierte sich für meine Arbeitsweise und war offen für Ratschläge. Häufig wurden meine Vorschläge umgesetzt.

Wie hast Du dich nach der Regelung der Nachfolge gefühlt?

Sehr gut! Das Abgeben der Verantwortung hat mir sehr viel Freiheit verschafft. Es haben sich völlig neue Perspektiven ergeben. Ich habe nach über vier Jahren seit dem Verkauf der Firma immer noch einen sehr guten Kontakt mit Richie und der Belegschaft der Firma. In der Firma bin ich immer noch willkommen, werde manchmal nach Rat gefragt und kann hin und wieder helfen, Störungen zu beseitigen. Für mich ist ein Besuch in der Firma stets mit einem guten Gefühl verbunden.

Wie ist deine Lebensqualität jetzt? Was machst Du in deiner Freizeit am liebsten?

Ich geniesse die gewonnene Zeit sehr, die neu gefundene Lebensqualität ist genial. Einerseits reise ich oft, andererseits habe ich durch unsere Liegenschaften eine Beschäftigung. Ich habe noch eine kleine Firma, die team1623 Gmbh. Ich entwickle Geräte und Gesamtlösungen für Raumbeduftungen. Ein Team produziert die Geräte.

Werner, Du hast die Firma Jakob AG selbst gegründet und während 21 Jahren warst Du Geschäftsführer. Was sind so die grössten Herausforderungen, die man als Patron im Alltag so hat?

Ein KMU-Unternehmer sollte in der Lage sein, unvorhergesehene Vorkommnisse auch während dem Tagesgeschäft rasch, zielgerichtet und professionell zu lösen. Für die Alltagsbewältigung sind folgende persönliche Eigenschaften gefragt: Leidenschaft, Organisationstalent, Selbständigkeit, Stressresistenz, ein hohes Mass an Arbeitseinsatz und auch eine gewisse Vorbildfunktion

Wann hast Du die Entscheidung getroffen, die Firma definitiv zu verkaufen?

Die Nachfolgeregelung sollte frühzeitig angefasst werden. Da in meiner Familie und in deren Umfeld niemand Interesse bekundete, habe ich mich entschlossen im 60. Lebensjahr die Nachfolge in die Wege zu leiten.

Gab es etwas, das dir bei der Suche deines Nachfolgers besonders wichtig war?

Ich wollte meine intakte Firma, die ich über Jahre aufgebaut habe, in gute Hände geben damit sie weiterhin wachsen kann.

War es schwierig, einen geeigneten Nachfolger zu finden?

Eigentlich war die Herausforderung nicht all zu gross. Je besser ein Unternehmen vor dem Verkauf aufgestellt ist, umso leichter ist es Interessenten zu finden.

Welche Eigenschaften von Richie haben dich überzeugt, dass die Firma beim Ihm in guten Händen sein würde?

Mir war wichtig, dass mein Nachfolger über eine gute Ausbildung verfügt und auch international gut vernetzt ist. Natürlich muss er auch über die nötigen finanziellen Mittel verfügen, damit die Firma bestehen und weiter wachsen kann. Als Maschinen Ing. ETH und als Mensch hat Richie mich voll und ganz überzeugt. Deshalb hat er den Zuschlag bekommen.

Wie hast Du Richie während der Unternehmensanalyse und Vertragsverhandlung erlebt?

Richie hat meine Firma sehr genau geprüft, was auch in meinem Sinne war. Ich musste ja die Firma nicht unbedingt sofort verkaufen und hatte noch Zeit. Deshalb war mir wichtig, dass es für beide Seiten passt. Die Vertragsverhandlung habe ich fair und angenehm empfunden.

Dauerte die Übergangsphase nach dem Verkauf lange? Wie erlebten Sie die Einarbeitungszeit Ihres Nachfolgers?

Die Übergangsphase dauerte drei Monate. Natürlich ist so eine Übergabe nicht ganz ohne, aber Richie hat sich richtig reingekniet und das Grundlegendste rasch erfasst. Seine sehr gute Ausbildung und die vorangegangen Tätigkeiten haben ihm dabei sicher auch geholfen. Am Ende der Einarbeitungszeit stand ich vertraglich geregelt weiterhin für eine gewisse Zeit auf Abruf zur Verfügung. Das wurde nur am Anfang und sehr wenig in Anspruch genommen.

Wie hast Du dich nach der Regelung der Nachfolge gefühlt?

Man wünscht sich natürlich, dass die Firma in den neuen Händen weiterhin prosperiert. Wenn das dann so ist, verspürt man nach einer gewissen Zeit eine Befriedigung und eine Erleichterung. Das war bei mir der Fall.

Wie ist jetzt deine Lebensqualität und was sind so deine Lieblingstätigkeiten?

Die Lebensqualität erhöht sich natürlich auf einen Schlag. Man ist nicht mehr getrieben vom Alltagsgeschäft und verbunden mit der grossen Verantwortung, die man als Unternehmer hat. Damit man dann aber nicht von einem auf den anderen Tag in ein Loch fällt, ist eine kleine, sinnvolle und abnehmende Beschäftigung hilfreich. Der Sport, der in den letzten Jahren zu kurz gekommen ist, hat bei mir nun auch wieder einen grossen Stellenwert erhalten. Ich habe jetzt bei der Gestaltung des Alltags und der Zukunft viel Freiheit und das geniesse ich.